Bad Kreuzner Baumkreis

Verbundenheit zwischen Mensch und Baum

 (Vorwort Elfriede Leonhartsberger)

Zwischen der mächtigsten Pflanze der Erde, dem Baum, und den Menschen besteht seit Jahrtausenden eine tiefe Verbundenheit. Das keltische Volk war sehr naturverbunden und sah sich selbst als Teil der Natur. Seine Kultur ist sehr alt und so soll der keltische Baumkreis vor 2000 – 3000 Jahren entstanden sein. Für die Kelten waren die Bäume Vermittler zwischen Himmel und Erde. Der keltische Baumkreis erfreut sich heute wieder großer Beliebtheit.

Die keltischen Druiden nutzten zur Berechnung eines Jahres einen Mondkalender aus 13 Monaten. Der Monat besteht aus einer Mondphase und war damit nach heutiger Zeitrechnung ca. 28 Tage lang.

Im Einklang mit den Jahreszeiten teilten die Kelten das Jahr in zwei Halbjahre, von März bis September und von September bis März, also in die Zeit der langen und der kurzen Tage. Den verschiedenen Phasen im Jahr ordnete der keltische Baumkreis 22 Bäume zu, aus denen das keltische Baumhoroskop besteht.

 

 Eiche 21. März, Birke 24. Juni, Olivenbaum 23. September & Buche 22. Dezember 

stehen für den Wechsel der Jahreszeiten.

 

Das Frühjahr wird mit der Eiche eingeläutet, der Sommer mit der Birke. Der Oliven - oder Ölbaum steht für den Herbst - und die Buche für den Winterbeginn. Diese vier Bäume, auch von vielen Hauptbäume genannt, kommen im Baumkreis nur einmal an einem Tag im Jahr vor. Die anderen Bäume kommen einmal in der hellen Jahreszeit und einmal in der dunklen Jahreszeit vor. Eine Ausnahme bildet die Pappel, sie kommt sogar dreimal im Jahreskreis vor. Uneinig scheint man sich im Zeitraum vom 1. – 11. November zu sein. Hermann Josef Weidinger ordnet diesen Zeitraum dem Walnussbaum zu, in anderen Schriften findet man die Eibe. Deshalb widmen wir für diesen Zeitraum in unserem Bad Kreuzner Baumkreis beiden Bäumen einen Platz. Die Eibe zählt neben der Lärche, dem Holunder, der Schwarzerle, dem Birnbaum, dem Wacholder und dem Buchsbaum zu den 7 Lieblingsbäumen des Kräuterpfarrers.

Nach dem keltischen Baumhoroskop besitzt jeder Mensch entsprechend seines Geburtsdatums seinen persönlichen Lebensbaum, der sich an den Zeiten der Bäume des keltischen Baumkreises orientiert.

 

Mit unserem jeweiligen Lebensbaum verbinden uns auch persönliche Charakterzüge. Obwohl der Wahrheitsgehalt von Horoskopen und der Ursprung des keltischen Baumhoroskops in der modernen Gesellschaft umstritten ist, treffen die beschriebenen Eigenschaften sehr häufig zu. Es ist daher sehr interessant, sich auch aus dieser Sicht mit unseren Bäumen zu beschäftigen. 

Die Hauptbäume

Eiche 21. März

Eiche-Geborene sind immer positiv denkende Menschen. Tatendrang und Temperament sind beachtlich und sie besitzen ein großes Durchhaltevermögen, gepaart mit unerschöpflichen persönlichem Einsatz, Lernwillen und Fleiß im Hier und Jetzt.


Birke 24. Juni

Birke-Geborene leisten oft intuitiv Pionierarbeit, leisten viel und übernehmen auch gern Verantwortung. Sie sind selbstbewusst, bescheiden, arbeitsam und ihre Hilfsbereitschaft in kultureller wie auch wirtschaftlicher Hinsicht lässt sie Probleme lösen. Mit dem Wissen, es gibt immer Licht am Ende des Tunnels.



Ölbaum 23. September

Olivenbaum-Geborene wissen genau was sie wollen und so bemühen sie sich, dem Zeichen des Olivenzweiges entsprechend, Frieden, Geselligkeit und Eintracht zu fördern. Ihr Handeln ist zielgerichtet, überlegt, ökonomisch und nützlich sowie ihre Beobachtungsgabe feinfühlig und klug. 



Buche 22. Dezember

Buchen-Geborene sind Siegertypen. Klare und konkrete Vorstellungen prägen ihr Leben und so bauen sie sichere Fundamente in ihrem Leben. Zielstrebig und sachlich scheuen sie sich nicht vor Aufgaben. Buchen sind Ansprechpersonen für jemanden der gerade überfordert oder verzagt ist. Man wird ermutigt und gestärkt durch sie.


Lebensbaumurkunden im Entstehen


Quellenangaben:

Mit freundlicher Genehmigung des Kosmos Verlages Weidinger „Mensch und Baum“ ©2018, Frank-Kosmos Verlags-GmbH & Co.KG, Stuttgart

© Dr. med. Blome Götz „Das neue Bach-Blütenbuch“

VAK Verlag, Kirchzarten bei Freibur                             

© Ing. Erwin Thoma Holz GmbH „Die geheime Sprache der Bäume &

Die sanfte Medizin der Bäume“

 

 

©Maly Ilse „Blüten als Chance und Hilfe“ Ilse Maly, Salzburg

© Renato Strassmann „Die Heilkraft der Bäume“

Freya Verlag, Linz          

© Elfriede Leonhartsberger & Maria Bauernfeind

Strudengauer LebensPAUER           

 © Michaela Hörmann - Michaelas Farbensinn

Illustration & Grafik